Fachkrankenhaus Vielbach

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Adaption in Vielbach

Nach der erfolgreichen Beendigung der Entwöhnungsbehandlung kann mit einer Adaptionsbehandlung der Behandlungsschwerpunkt auf die berufliche Wiedereingliederung gelegt werden.

In unserem Adaptionshaus organisieren die Patienten ihre Hausgemeinschaft und versorgen sich selbst. Überprüft wird lediglich die Erfüllung der Arbeitsvorgaben. Die Regulierung von Schwierigkeiten auf dem Weg zum Erfolg soll weitgehend durch die Gruppe selbst geschehen.

Fester Bestandteil bleiben die Gruppentherapie (abends und an einem festen arbeitsfreien Wochentag) sowie zusätzliche Hausgruppen zur Planung und Bewältigung des Alltags. Therapieplan und Hausordnung werden der Verselbstständigungsabsicht angepasst.

  • Die Verpflegung wird durch die Patienten selbst sichergestellt. D.h. sie organisieren Einkauf, Kochen, Abwasch, trainieren sich so in Haushaltsführung. Beratende Unterstützung erhalten sie durch Mitarbeitende des hauswirtschaftlichen Bereiches.
  • Ein mindestens vierwöchiges Betriebspraktikum (an je vier Wochentagen) soll den Patienten realitätsnah auf die berufliche Reintegration vorbereiten.
  • Jeder Patient hat einen mit seinem Bezugstherapeuten erarbeiteten Sozialplan für die Zeit nach der Therapie vorzulegen. Dieser Sozialplan betrifft die Bereiche Wohnen, Arbeit, Umschulung, ggf. Schuldenregulierung. Zur Klärung und Umsetzung dieser Pläne werden häufigere Heimfahrten durchgeführt.
  • Bei den Heimfahrten werden Kontakte zum sozialen Umfeld aufgenommen; der Besuch einer örtlichen Selbsthilfegruppe ist verpflichtend.
  • Besuche von so genannten "strategisch" wichtiger Bezugspersonen sind erwünscht.
  • Der Abendausgang ist um eine Stunde verlängert.
  • Die regelmäßige Teilnahme an einem der im Haus stattfindenden Sucht-Selbsthilfegruppen-Treffen wird auch weiterhin erwartet.
  • Wöchentlich einmal findet eine Haus-Gruppensitzung ohne Therapeuten statt.
  • Einen Nachmittag pro Woche gestaltet die Gruppe nach eigenen Vorschlägen gemeinsam.

Den Einsatzort für sein externes Praktikum wählt der Patient zusammen mit seinem Bezugstherapeuten aus einer Reihe kooperierender Betriebe der Region. Dabei werden seine aktuelle berufliche Perspektive und seine aktuellen Kompetenzen unter realistischer Zukunftseinschätzung berücksichtigt.

Im Praktikum kann überprüft werden, ob der Patient den Anforderungen des Arbeitsmarktes hinsichtlich Arbeitshaltung und Arbeitsleistung gerecht wird und wo sich noch Schwächen auftun. Wir halten regelmäßig Kontakt zur Praktikumsstelle. Probleme werden mit dem Patienten im Betrieb und in der Gruppentherapie besprochen. Es findet ein Eingangsgespräch, Zwischenresümee und Abschlussgespräch statt.

Die gesamte Maßnahme steht unter ärztlicher Leitung und wird arbeitsmedizinisch betreut. Der Patient hat die Möglichkeit, die täglichen ärztlichen Sprechstunden in der Klinik bei Bedarf wahrzunehmen.

 


Schlagzeilen


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Die 50. Ausgabe der Patientenzeitung SuchtGlocke ist erschienen. Im Heft finden Sie Berichte zu aktuellen Themen, wie der Therapie mit Tieren in Vielbach und weitere interessante Artikel. Wer die SuchtGlocke noch nicht abonniert hat kann das über unsere Kontaktseite tun, das Abo ist kostenlos.

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